Was ist Abfrageklassifizierung?

Der Prozess der Kategorisierung einer Abfrage (z. B. kommerziell, informativ, navigationsbezogen).

Haben Sie auch schon einmal das Gefühl gehabt, Sie erstellen zwar viele Inhalte, sind sich aber nicht sicher, ob diese auch wirklich zu den Suchanfragen der Nutzer passen? Ich kenne das. Es ist ein weit verbreitetes Problem, aber ich möchte Ihnen zeigen, wie Sie sicherstellen können, dass Ihre Inhalte perfekt auf Ihre Zielgruppe abgestimmt sind. Ich spreche über die sogenannte Abfrageklassifizierung. Ich bin seit 15 Jahren in diesem Geschäft und habe gelernt, dass dieses Verständnis der Schlüssel zu Inhalten ist, die tatsächlich gesehen werden und Ihnen Aufträge verschaffen. Am Ende dieses Leitfadens haben Sie einige einfache, umsetzbare Tipps, wie Sie Ihre Inhalte effizienter nutzen können.

Was ist also Suchanfragenklassifizierung? Es geht darum, das Ziel oder die Absicht einer Person herauszufinden, wenn sie eine Suchanfrage in eine Suchmaschine eingibt. Suchmaschinen klassifizieren Suchanfragen in verschiedene Typen, z. B. informativ, navigationsbezogen, kommerziell und transaktional. Wenn Sie die Suchanfragen kennen, können Sie passende Inhalte erstellen – das Geheimnis guter SEO.

Sucht jemand beispielsweise nach „Wie repariere ich einen undichten Wasserhahn?“, ist seine Absicht informativ. Er möchte etwas lernen. Sucht er hingegen nach „Klempner in meiner Nähe“, ist seine Absicht kommerzieller Natur. Er sucht eine Dienstleistung. Wenn Sie dies verstehen, können Sie für die erste Suchanfrage einen Blogbeitrag und für die zweite eine Serviceseite erstellen. So bieten Sie dem Nutzer genau das, was er sucht, was Google freut und Ihnen zu einem höheren Ranking verhilft.

Auswirkungen der Abfrageklassifizierung auf verschiedene CMS-Plattformen

Das Prinzip der Abfrageklassifizierung gilt für jede Website, unabhängig vom CMS. Ihre Plattform ist lediglich das Werkzeug, mit dem Sie Inhalte erstellen und organisieren. Ich zeige Ihnen anhand einiger beliebter Plattformen, wie Sie dies umsetzen können. Ziel ist es, sicherzustellen, dass jeder von Ihnen erstellte Inhalt einen klaren Zweck und eine klare Absicht verfolgt.

WordPress

WordPress ist eine großartige Plattform für die Abfrageklassifizierung, da Sie Inhaltstypen einfach trennen können. Ich empfehle Ihnen, Blogbeiträge für Informationsanfragen, wie etwa „Was ist eine gute Ernährung für Hunde?“. Für kommerzielle oder transaktionale Anfragen können Sie spezielle Seiten verwenden, wie etwa „Hundefuttermarken zu verkaufen“. Dies hilft Ihnen, eine klare Inhaltsstrategie zu entwickeln.

Shopify

Bei Shopify dreht sich bei der Abfrageklassifizierung alles um Ihre Produktseiten und Ihren Blog. Ihre Produktseiten sollten auf transaktionale und kommerzielle Anfragen ausgerichtet sein, wie z. B. „Herren-Laufschuhe kaufen“. Ihr Blog sollte für Informationsanfragen genutzt werden, wie z. B. „Wie wähle ich die besten Laufschuhe aus?“. So können Sie in jeder Phase des Kaufprozesses Kunden ansprechen.

Wix

Wix erleichtert die Erstellung unterschiedlicher Seitentypen, was sich ideal für die Abfrageklassifizierung eignet. Sie können einen Blog für informative Inhalte und eine separate Seite für jeden Ihrer Dienste einrichten. Ich empfehle Ihnen, für jede Seite einen eindeutigen Titel und eine einfache Struktur zu verwenden, um sicherzustellen, dass sie perfekt zur Nutzerabsicht passt.

Webfluss

Die Gestaltungsfreiheit von Webflow ermöglicht Ihnen die Erstellung zielgerichteter Landingpages, die bestimmte Ziele verfolgen. Beispielsweise können Sie eine Seite mit dem Titel „Webdesign-Services für Startups“ (kommerzielle Absicht) und einen Blogbeitrag mit dem Titel „So wählen Sie einen Webdesigner aus“ (informative Absicht) erstellen. So ziehen Sie die richtigen Besucher mit den richtigen Inhalten an.

Benutzerdefiniertes CMS

Mit einem benutzerdefinierten CMS haben Sie die größte Kontrolle über die Erstellung eines Systems zur Abfrageklassifizierung. Sie können ein System erstellen, das Ihre Inhaltsersteller dazu zwingt, jeden Inhalt mit seiner Absicht zu kennzeichnen. Dadurch wird sichergestellt, dass jeder von Ihnen veröffentlichte Inhalt einen klaren Zweck hat und auf einen bestimmten Suchtyp ausgerichtet ist, was sich positiv auf die Suchmaschinenoptimierung auswirkt.

Anwendung der Abfrageklassifizierung auf verschiedene Branchen

Das Konzept der Abfrageklassifizierung ist für jedes Unternehmen gleich, aber die Anwendung variiert je nach Tätigkeit. Es geht darum, herauszufinden, was Ihre Zielgruppe will, und es ihr zu geben. Ich zeige Ihnen, wie Sie dies für einige Schlüsselbranchen tun können.

E-Commerce

Im E-Commerce sind Suchanfragen oft transaktionaler Natur. Die Nutzer möchten etwas kaufen. Nutzen Sie Ihre Produktseiten für diese Suchanfragen. Nutzen Sie Ihren Blog für Informationsanfragen, z. B. „Schuhe reinigen“. So erreichen Sie Nutzer, die sich gerade über ein Produkt informieren, und führen sie zum Kauf.

Lokale Unternehmen

Bei lokalen Unternehmen sind die Suchanfragen oft kommerzieller und transaktionaler Natur. Nutzer suchen jemanden. Ich empfehle Ihnen, Ihre Serviceseiten für kommerzielle Suchanfragen wie „Klempner Sialkot“ zu nutzen. Ein Blog eignet sich für informative Suchanfragen wie „Anzeichen eines undichten Rohrs“. So werden Sie in jeder Phase der Suche angezeigt.

SaaS

Für ein SaaS-Unternehmen können die Anfragen informativer, kommerzieller und transaktionaler Natur sein. Sie können einen Blog für informative Anfragen nutzen, z. B. „Was ist Cloud Computing?“. Ihre Preisseite sollte auf transaktionale Anfragen ausgerichtet sein. Ich empfehle außerdem die Verwendung einer Landingpage für kommerzielle Anfragen, z. B. „Beste Projektmanagement-Software“.

Blogs

In einem Blog sind Anfragen fast immer informativ. Nutzer möchten etwas lernen. Ich empfehle Ihnen, ausführliche und hilfreiche Artikel zu verfassen, die eine konkrete Frage beantworten. Nutzen Sie die Google-Suchfunktion „Nutzer fragen auch“, um Fragen mit klarem Informationsgehalt zu finden und einen Beitrag zu verfassen, der diese Fragen perfekt beantwortet.

FAQ-Bereich

Was ist der Unterschied zwischen Informations- und Transaktionsabsicht?

Eine Informationsabsicht liegt vor, wenn eine Person etwas lernen möchte, z. B. „Brot backen“. Eine Transaktionsabsicht liegt vor, wenn eine Person etwas kaufen möchte, z. B. „Brotbackautomat kaufen“. Sie benötigen für jede Art von Suche unterschiedliche Inhalte.

Wie kann ich die Absicht einer Abfrage herausfinden?

Am besten führen Sie selbst eine Google-Suche nach der Suchanfrage durch und sehen, was angezeigt wird. Wenn Sie viele Blogbeiträge und Artikel sehen, ist die Absicht wahrscheinlich informativ. Wenn Sie viele Produkt- und Kategorieseiten sehen, ist die Absicht wahrscheinlich kommerziell oder transaktional.

Kann eine einzelne Seite mehr als eine Absicht ansprechen?

Das ist möglich, aber es ist oft besser, separate Seiten für unterschiedliche Zwecke zu erstellen. Beispielsweise ist es besser, einen Blogbeitrag zum Thema „Brot backen“ und eine separate Produktseite für Ihren Brotbackautomaten zu erstellen. Dadurch wird Ihr Inhalt sehr spezifisch und erhält bei jeder Suchanfrage ein besseres Ranking.

Was ist „Benutzerabsicht“ und ist sie dasselbe wie Abfrageklassifizierung?

Ja, sie sind sehr ähnlich. Die Nutzerabsicht ist der Grund, warum jemand nach etwas sucht, und die Abfrageklassifizierung ist der Prozess, mit dem Suchmaschinen diese Absicht ermitteln. Wenn Sie die Nutzerabsicht verstehen, können Sie Inhalte erstellen, die in die richtige Klassifizierung passen und Ihnen zu einem höheren Ranking verhelfen.

Rakete

Automatisieren Sie Ihre SEO

Sie sind nur einen Klick davon entfernt, Ihren organischen Verkehr zu steigern!

Beginnen Sie jetzt mit der Optimierung!

SEO Glossar